Welche Faktoren bestimmen die Wirkung?

Die Wirksamkeit der Leitungswasser-Iontophorese hängt maßgeblich von Stromstärke, der relevanten Hautfläche sowie der Dauer und Häufigkeit der Anwendungen ab.

Die Wirksamkeit der Therapie hängt von der Dosis ab – also davon, wie viel Strom pro Hautfläche und Zeit in die Haut gelangt. Dabei spielen drei Punkte eine wichtige Rolle:

  • Stromstärke
  • Behandelte Fläche 
  • Dauer und Häufigkeit der Anwendung

Stromstärke

Die eingestellte Stromstärke am Saalio-Gerät ist der offensichtlichste Einflussfaktor. Grundsätzlich gilt: Mehr Strom führt zu einer stärkeren Wirkung. Allerdings ist bei der Leitungswasser-Iontophorese ein sehr hoher Strom weder nötig noch besonders sinnvoll.

Behandelte Fläche

Der Strom verteilt sich über die Hautfläche, die mit Wasser bedeckt ist. Deshalb ist nicht nur die eingestellte Stromstärke wichtig, sondern auch wie groß die Fläche ist, über die der Strom fließt. Beispiel: Unter den Achseln ist die Fläche kleiner, daher wirken auch geringere Stromstärken genauso gut wie höhere Stromstärken an den Füßen.

Wichtig ist zudem, dass der Strom gleichmäßig über die gesamte behandelte Fläche fließt. Wenn der Strom sich nur auf eine kleine Stelle konzentriert, wird der Rest der Haut kaum behandelt.

Dauer und Häufigkeit

Auch Behandlungsdauer und Regelmäßigkeit beeinflussen den Erfolg.
Je länger eine Sitzung dauert und je häufiger sie durchgeführt wird, desto schneller und besser zeigt sich die Wirkung.