Kann ich auch zu viel therapieren?

Zu häufige Anwendungen können die Wirksamkeit verringern und der Haut schaden, daher sollte die Therapie nur so oft wie nötig durchgeführt werden.

Ja, das ist möglich. Das Ziel der Behandlung ist es, das Schwitzen in der Erhaltungsphase auf ein normales Maß zu reduzieren und stabil zu halten. Verwenden Sie die Leitungswasser-Iontophorese daher nur so oft wie nötig – und so selten wie möglich. Alles, was darüber hinausgeht, gilt als Übertherapie.

Eine Übertherapie macht sich meist schnell bemerkbar: Die Haut wird „staubtrocken“ und es können Reizungen wie z.B. Juckreiz auftreten.

Zu häufige Anwendungen können außerdem dazu führen, dass die Behandlung weniger wirksam wird. Viele Betroffene versuchen dann, die Therapie weiter zu verstärken – was das Problem meist noch verschlimmert.

Ein weiteres mögliches Problem ist sogenanntes „kompensatorisches Schwitzen“: Der Körper verlagert dabei das Schwitzen auf andere oder angrenzende Bereiche.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie übertherapieren, setzen Sie die Behandlung am besten für mindestens sechs Wochen aus. Danach können Sie wieder mit der Initialbehandlung starten.